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DGO-Neumitglied ZBT Zentrum für BrennstoffzellenTechnik stellt sich vor

Das ZBT- Zentrum für BrennstoffzellenTechnik in Duisburg ist seit vielen Jahren eine der prägenden Forschungseinrichtungen für Wasserstofftechnik, Brennstoffzellen und Elektrolyse in Deutschland und Europa. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 schließt das Institut die Lücke zwischen universitärer Grundlagenforschung und industrieller Entwicklung. Als gemeinnützige GmbH und An-Institut der Universität Duisburg-Essen verbindet das ZBT wissenschaftliche Exzellenz mit praxisnaher Umsetzung. Das ZBT ist seit Februar 2026 Mitglied in der DGO.

Innenansicht ZBT, Copyright: JRF e.V. / eventfotograf.in"

Innenansicht ZBT, Copyright: JRF e.V. / eventfotograf.in"

Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung, Erprobung und Qualifizierung von Materialien, Komponenten, Prozessen und Systemen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Das Spektrum reicht von Brennstoffzellen und Elektrolyseverfahren über Wasserstoffspeicherung, Verteilungs- und Betankungstechnologien bis hin zu Fragen der Wasserstoffqualität, Sicherheit und Normung. Hinzu kommen Analytik, Materialcharakterisierung, Mess- und Prüfverfahren sowie technische Beratung für Industrie und Forschung. 

Mit rund 180 Mitarbeitenden – davon mehr als 100 Wissenschaftler:innen – und einer einmaligen technischen Infrastruktur verfügt das ZBT über umfassende Entwicklungs- und Prüfmöglichkeiten. Dazu zählen Produktions- und Testanlagen, chemische Labore, High-Tech-Analytik sowie spezialisierte Einrichtungen wie das Wasserstoff-Qualitätslabor Hy-Lab. Damit unterstützt das ZBT sowohl öffentlich geförderte, anwendungsnahe Forschung als auch konkrete industrielle Entwicklungsprojekte, von neuen Materialien und innovativen Verbundstrukturen über qualitätsgesicherte Fertigungsprozesse bis zur Systemintegration. 

Mit seiner Mitgliedschaft in der DGO möchte das ZBT den fachlichen Austausch zu elektrochemischen, materialbezogenen und verfahrenstechnischen Fragestellungen weiter vertiefen. Gerade an den Schnittstellen von Oberflächen, Materialien, elektrochemischen Prozessen und industrieller Anwendung sieht das Institut großes Potenzial für gemeinsame Impulse. 

Bereits seit einigen Jahren arbeitet und forscht das ZBT mit unterschiedlichen externen Partnern an galvanischen Prozessen zur kontrollierten Abscheidung von Edelmetallen wie Platin und Iridium. Hiermit konnten bereits unerwartet gut funktionierende Elektroden (Funktionsschichten) für Brennstoffzellen und Elektrolyseure hergestellt werden. Diese Arbeiten zu elektrochemischen Aktivschichten sollen in Zukunft deutlich erweitert und zudem auf neuartige Anwendungen wie z.B. galvanisch hergestellte, metallische Schutzschichten für Bipolarplatten ausgedehnt werden. 

Das ZBT freut sich auf den Dialog und innovationsfördernde Kooperationen im Bereich galvanischer Prozesse mit weiteren Forschungsstellen, vor allem aber auf die intensive Vernetzung innerhalb der DGO.