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Förderinitiative InnoEMat: Einladung zum Workshop „Mittel- und langfristiger Forschungsbedarf in der Elektrochemie“

Der 2. Workshop der BMBF-Förderinitiative „InnoEMat – Innovative Elektrochemie mit neuen Materialien“ findet am 21. April 2020 von 11 bis 16.30 Uhr im DECHEMA Haus in Frankfurt am Main statt. Die öffentliche und kostenfreie Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus allen Bereichen der Elektrochemie und dient dazu, den anhaltend hohen FuE-Bedarf zu bündeln und hieraus Impulse für zukünftige Forschungsvorhaben zu generieren.

Mit dem Start der Förderinitiative InnoEMat wurde 2016 der Grundstein für mehrere Verbundprojekte gelegt, in denen mittlerweile vielversprechende Forschungsergebnisse in unterschiedlichen Disziplinen der Elektrochemie erarbeitet wurden. Ebenso wurde eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten für weitere wissenschaftliche sowie industrienahe FuE-Themen generiert, woraus sich weiterer essenziell notwendiger Forschungsbedarf ergibt. Und genau hier setzt der Workshop „Mittel- und langfristiger Forschungsbedarf in der Elektrochemie“ an:

Mit insgesamt vier Impulsvorträgen skizzieren renommierte Experten aktuelle Entwicklungen und Trends in unterschiedlichen Bereichen der Elektrochemie. Die Vorträge orientieren sich an den Förderschwerpunkten der InnoEMat-Förderinitiative elektrochemische Speichertechnologie, elektrochemische Synthese, elektrochemische Oberflächentechnik und elektrochemische Sensorik. Zu den Referenten zählen unter anderen Dr. Nicola Christiane Aust (Leiterin Forschungsteam Elektrosynthese bei BASF) und Dr. Klaus Wojczykowski (CTO bei der Coventya GmbH). Beide werden über aktuell stattfindende industrielle Wandlungsprozesse als Reaktion auf ein sich sehr dynamisch veränderndes Umfeld im Bereich Elektrosynthese bzw. der Oberflächentechnik berichten. Potenziale und Trends in den Forschungsfeldern Speichertechnologie sowie Sensorik werden durch Jochen Settelein (Leiter Arbeitsgruppe Blei-Säure Technologie, Fraunhofer ISC) und Dr. Norman Baltes (Abt. Angewandte Elektrochemie, Fraunhofer ICT) ausführlich dargelegt.

Nach den einzelnen Impulsvorträgen werden alle Teilnehmer in moderierter Kleingruppenarbeit jeweils die Möglichkeit haben, individuelle Forschungsbedarfe darzulegen und vertieft zu erörtern. Die Ergebnisse werden zum Schluss der Veranstaltung gemeinsam zusammengetragen, anschließend aufbereitet und in einem Ergebnispapier allen Entscheidungsträgern und der fachinteressierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Weiterführende Informationen zur Workshop-Anmeldung, zur Förderinitiative InnoEMat und zu den Projektinhalten finden Sie unter www.innoemat.de.