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Titelbild für aktuelle Nachrichten der DGO

Neues IGF-Projekt „Additive Manufacturing“ in Planung

Erste Projektgruppe konkretisiert Thema aus DGO-World-Café

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Im November 2016 initiierte die DGO erstmalig ein World-Café für ihre Mitglieder und Branchenvertreter. Ziel der Veranstaltung war die Identifizierung und Bündelung von unternehmensübergreifenden und vorwettbewerblichen Forschungsthemen. Nun hat die erste Projektgruppe ihre Arbeit aufgenommen und befasst sich mit der Oberflächenbehandlung von 3D-gedruckten Bauteilen. Am 20. Februar 2018 fand das Kick-Off-Meeting der Projektgruppe „Additive Manufacturing“ im Amber-Hotel in Hilden statt.

Vertreter aus der industriellen Praxis sowie aus dem Hochschulbereich konkretisierten verschiedene Eckpunkte für ein mögliches Projekt im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). In diesem soll das Metallisieren von 3D-gedruckten Bauteilen im Mittelpunkt stehen.

„Die Oberflächenbeschaffenheit sowie die Porosität additiv gefertigter Komponenten stellen eine besondere Herausforderung bei der Oberflächenbehandlung dieser Bauteile dar!“ betont Dr. Klaus Wojczykowski (COVENTYA GmbH), der die Leitung der Arbeitsgruppe übernommen hat. Deshalb soll auch ein deutscher Hersteller von 3D-Druckern angesprochen und in die Projektgruppe einbezogen werden, um nicht zuletzt auch die komplette Fertigungskette projektseitig abbilden zu können.

Unterstützt wird die Projektgruppe von der TU Chemnitz und der TU Darmstadt. Die Hochschulen übernehmen die Beantragung des Forschungsvorhabens bei der AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen) und bearbeiten nach Bewilligung die vorher festgelegten Arbeitspakete. Damit schlägt die industrielle Gemeinschaftsforschung der AiF eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung. Allgemein adressiert das Förderinstrument kleine und mittlere Unternehmen und hat das Ziel, diese bei Forschung und Entwicklung nachhaltig zu unterstützen. Insbesondere durch die Mitgliedschaft der DGO in der AiF ist dieses Förderinstrument für Industrieunternehmen mit branchenrelevanten Themen zugänglich, da die DGO als Forschungsvereinigung berechtigt ist, öffentliche Gelder zu beantragen.

Weitere Interessenten herzlich willkommen!

Bei Interesse an einer aktiven Mitarbeit in der Projektgruppe „Additive Manufacturing“ melden Sie sich einfach bei der DGO-Geschäftsstelle unter Tel. 02103 – 255650 oder per E-Mail unter dgo.info@dgo-online.de.