DGO tritt der AiF-Forschungs- und Transferallianz Wasserstoff bei

Eine der Hauptaufgaben der Forschungs- und Transferallianz Wasserstoff ist die Akquise und die Bereitstellung von Bundesmitteln im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Um die Brancheninteressen der Galvano- und Oberflächentechnik in dieser Allianz zu repräsentieren, ist die DGO im Oktober 2020 stellvertretend für alle DGO-Mitgliedsunternehmen der AiF-FTAW beigetreten.

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft.

Wasserstoff hat in den zurückliegenden Jahren weltweit wieder deutlich an Bedeutung gewonnen. Er gilt als eine vielversprechende Alternative zu den derzeit noch eingesetzten fossilen Energieträgern, um die langfristig gesteckten Klimaschutzziele überhaupt erreichen zu können. Insbesondere grüner, das heißt unter Einsatz regenerativer Energien synthetisierter Wasserstoff, birgt praktisch unerschöpfliches Potenzial und soll ein wesentlicher Faktor bei der Dekarbonisierung der Industriegesellschaften werden. Die Mitte 2020 veröffentlichte nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung sowie weitere Initiativen auf Länderebene haben diesen Transformationsprozess eingeleitet und sollen perspektivisch eine möglichst hohe Innovations- und Wertschöpfungsquote für Deutschland in diesem Bereich sicherstellen.

Fördermittel für Gemeinschaftsforschung rund um Wasserstoff

Vor diesem Hintergrund hat die mittelstandsorientierte AiF – Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen die Forschungs- und Transferallianz Wasserstoff (AiF-FTAW) ins Leben gerufen. Die Aktivitäten der AiF-FTAW zielen auf eine Befähigung deutscher mittelständischer Unternehmen, sich in diesem zukunftsträchtigen Technologiefeld erfolgreich zu positionieren und ihre nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Eine der Hauptaufgaben der Forschungs- und Transferallianz ist deshalb die Akquise und die Bereitstellung entsprechender Fördermittel aus dem Bundeshaushalt im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Um die Brancheninteressen der Galvano- und Oberflächentechnik in dieser Allianz zu repräsentieren, ist die DGO im Oktober 2020 stellvertretend für alle DGO-Mitgliedsunternehmen der AiF-FTAW beigetreten.

Expertise des DGO-Unternehmens- und Forschungsnetzwerks einbringen

Mit Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette des Wasserstoffs – von der Erzeugung über den Transport und die Speicherung bis hin zur Verwendung in beispielsweise in Brennstoffzellen oder synthetischen Kraftstoffen – zeigt sich, dass die Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Netzwerk der DGO durch ihre umfangreiche Expertise grundsätzlich einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung dieses Transformationsprozesses leisten können. So hat sich zum Beispiel der DGO-Arbeitskreis Wasserstoffversprödung bereit erklärt, in allen Aspekten zu wasserstoffinduzierten Materialveränderungen seine langjährige Expertise in die AiF-FTAW einzubringen. Darüber hinaus eröffnen sich mittelfristig potenzielle Forschungsfelder beispielsweise zu korrosionsresistenten Diffusionssperrschichten, Beschichtungen für Elektrodenmaterialien oder zu neuen Katalysatoren- und Elektrodenkonzepten.

Die DGO-Geschäftsstelle möchte deshalb dazu anregen, sich dem Thema Wasserstoff inhaltlich zu nähern und dabei mögliche Forschungsansätze aus dem Umfeld der Galvano- und Oberflächentechnik auszuloten. Die Geschäftsstelle wird darüber informieren, sobald die AiF-FTAW Fortschritte bei der Mittelbereitstellung vorweisen kann.

Ansprechpartner in der DGO-Geschäftsstelle zum Thema AiF-FTAW ist Dr. Daniel Meyer, d.meyer(at)dgo-online.de  Tel.: 02103 – 2556 35).