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AiF - Forschungsnetzwerk für den Mittelstand

Die AiF – Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) ist ein 1954 gegründetes, industriegetragenes Innovationsnetzwerk zur Förderung von Forschung, Transfer und Innovation im Mittelstand. Als Mitglied der AiF bildet die DGO die Plattform für den Dialog in der Oberflächentechnik zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie.

Im Fokus der AiF: Forschung, Transfer und Innovation der großen Zukunftshemen

Die AiF verknüpft die Interessen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Ihre Aufgabe ist, als Dachverband von rund 100 branchenspezifischen und gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Bis heute finanziert sich die AiF über ihre branchenspezifischen Forschungsvereinigungen, d.h. ihren Mitgliedern. AiF-Forschungs-Allianzen adressieren die großen Zukunftsthemen unserer Zeit wie etwa die Energiewende oder die Brennstoffzellentechnik.

Im Jahr 2018 flossen über die AiF rund 475 Millionen Euro öffentliche Fördermittel in etwa 10.000 laufende Vorhaben. Seit ihrer Gründung lenkte sie rund 12 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 235.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

IGF – Industrielle Gemeinschaftsforschung als Förderprogramm der AiF

Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) sowie weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Das IGF-Förderprogramm beschleunigt den Transfer wissenschaftlicher Lösungen in den Mittelstand und trägt dazu bei, schneller wettbewerbsbestimmende Hightech-Lösungen in Produkten und Verfahren auf den Markt zu bringen. Das Programm ist technologie- und themenoffen. Hier werden Partner aus Forschung und Industrie zusammengebracht und  ihre Zusammenarbeit intensiviert.

Die IGF  bildet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine einzigartige Innovationsplattform, um neueste Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen sowie zu Fragen der Qualitätssicherung, des Umweltschutzes oder der Normung zu gewinnen. Die Forschungsvereinigungen der AiF - wie zum Beispiel die DGO - sorgen für die qualifizierte Auswahl der Themen gemäß den Bedarfen der KMU. Unternehmen begleiten die Forschungsarbeiten und sichern damit ihre Praxisrelevanz. Mehrere Hundert ehrenamtliche Gutachter bewerten die Förderanträge. Die Ergebnisse der IGF stehen allen interessierten Unternehmen zur Verfügung.

Der besondere innovationspolitische Beitrag der vorwettbewerblichen IGF liegt darin, dass sie nicht nur punktuell in einzelnen Unternehmen, sondern strukturell und in die gesamte Breite der Branchen sowie auch über Branchengrenzen hinweg wirkt. Pro Jahr verzeichnet die IGF über 20.000 Unternehmensbeteiligungen – Tendenz steigend. Das BMWi förderte IGF-Projekte im Jahr 2017 über die AiF mit über 171 Millionen Euro.

Alle Hinweise, Unterlagen und Richtlinien zu Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) finden Sie auf der Website der AiF.

Förderprogramme richten sich an KMU

Die Förderung hat zum Ziel, die strukturbedingten Nachteile kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung auszugleichen. Diese Unternehmen sind aufgrund ihrer geringen Größe zumeist nicht in der Lage, Forschungsaufträge an externen Forschungsstellen zu finanzieren oder eigene Forschungsabteilungen zu unterhalten. Im Rahmen der IGF können diese Unternehmen ihre übereinstimmenden Probleme in gemeinsamen Forschungsvorhaben von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bearbeiten lassen. Das ist besonders effizient, weil dabei gleichgelagerter Forschungsbedarf vorwettbewerblich gebündelt wird.


Fördermittel beantragen

Anträge auf Förderung von Vorhaben der IGF können ausschließlich durch ordentliche Mitglieder der AiF gestellt werden, beispielsweise durch die DGO für die Technologiefelder der Galvano- und Oberflächentechnik.

Interessierte Unternehmen oder Forschungsstellen aus dem Bereich der Galvano- und Oberflächentechnik können jederzeit Projetkvorschläge an die DGO richten.

Über den genauen Ablauf der Beantragung hat die DGO speziell für Industrieunternehmen bzw. KMU einen Leitfaden entwickelt, der zur ersten Orientierung dient.

Telefonische Anfragen oder Anfragen per E-Mail richten Sie bitte an Sabine Groß, Tel.: 02103 - 25 56 50, E-Mail: s.gross(at)dgo-online.de oder an Dr. Daniel Meyer, Tel. : 02103 - 25 56 35, E-Mail: d.meyer(at)dgo-online.de


DGO initiiert und begleitet Forschungsprojekte

Fortschrittliche Technologien und technologische Innovationen bedürfen der vorauslaufenden und begleitenden Forschung. Die DGO vertritt ein weites Spektrum an Prozessen der Oberflächenbehandlung und ist in der Lage, diese kompetent zu bewerten. Die DGO ermittelt Forschungsbedarf und initiiert und begleitet nationale und europäische Forschungsprojekte im Rahmen von IGF-Vorhaben der AiF. Somit leistet sie ihren aktiven Beitrag zur Förderung des Mittelstands und der KMU.