„Innovative Fertigung von metallischen Hohlstrukturen“ – Industrieunternehmen für projektbegleitenden Ausschuss zu neuem IGF-Vorhaben gesucht

In enger Zusammenarbeit mit dem DGO-Arbeitskreis Kupfer und Kupferlegierungen initiiert die TU Chemnitz zusammen mit dem Fraunhofer IWU ein IGF-Vorhaben zur „Innovativen Fertigung von metallischen Hohlstrukturen durch Beschichtung von optimierten Wachsgeometrien für Wärmeübertrager“.

Gesucht werden Industrieunternehmen, die als Mitglieder des projektbegleitenden Ausschusses aktiv an der Ausrichtung des Vorhabens mitarbeiten und so die Industrierelevanz sicherstellen.

Motivation des Vorhabens:

Mit kleiner werdenden Bauvolumen sinkt der Wirkungsgrad in Wärmetauschern. Durch den Einsatz dünner Bleche bis zu 0,5 mm und in den letzten Jahren besonders durch Metallfolien bis zu 50 µm konnte der Wirkungsgrad verbessert werden. Ein anderer Ansatz, der forschungsseitig verfolgt wird, ist der Einsatz offenporiger, stochastischer (zufällige Porengröße und Anordnung), metallischer Schäume, die ein deutlich größeres Oberfläche/Volumen-Verhältnis aufweisen. Dadurch besteht großes Potenzial für den Einsatz in Wärmeübertragern. Der lange Wärmeleitungsweg ist jedoch ein Nachteil dieses Konzeptes. Im Vorhaben sollen beide Konzepte vereint werden, um kompakte Wärmetauscher mit hohen Wirkungsgraden zu ermöglichen.

Projektziele: Entwicklung eines Herstellungsprozesses für geometrisch definierte, metallische Hohlstrukturen für Wärmetauscher

Ziel ist es, einen Herstellungsprozess für geometrisch definierte, metallische Hohlstrukturen für Wärmetauscher zu entwickeln. Die optimierten Hohlstrukturen weisen zwei voneinander getrennte Volumina auf, die das große Oberflächen/Volumen-Verhältnis von Schäumen mit den geringen Schichtdicken von Folien vereinen. Die Herstellung soll zunächst durch Drucken und später durch Gießen von Wachsstrukturen erfolgen, die anschließend in einem mehrstufigen Verfahren galvanisch mit Kupfer beschichtet werden.

Industrieunternehmen zur Beteiligung aufgerufen

Mit der Beteiligung als Mitglied des projektbegleitenden Ausschusses können Sie als Industrieunternehmen Ihre eignen Forschungsziele einbringen und die Ausrichtung des Forschungsvorhabens aktiv mitgestalten. So profitieren Sie am Ende von den erarbeiteten Lösungen und sichern sich einen Wettbewerbsvorteil zu diesem wichtigen Branchenthema! 

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Forschungsförderung über die DGO erhalten Sie unter dem Menüpunkt Forschung.

Ansprechpartner:

Dr. Daniel Meyer, DGO
E-Mail: d.meyer@dgo-online.de
Telefon: +49 2103 - 25 56 35
Mobil: +49 171 26 63 902

Nachfolgend finden Sie einen Projektsteckbrief, der in übersichtlicher Form alle wesentlichen Punkte zusammenfasst.