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Bild eines Mannes der auf Netzwerkpersonen tippt

DGO-Bezirksgruppe Nürnberg auf Exkursion nach Dinkelsbühl-Sinnborn

Im Juli 2018 begab sich die DGO-Bezirksgruppe Nürnberg wieder auf Reisen und besuchte die Firma TE Connectivity Germany GmbH.

Gruppenfoto der DGO-Bezirksgruppe Nürnberg bei ihrer Exkursion vor dem Gebäude bei TE Connectivity

DGO-Bezirksgruppe Nürnberg bei ihrer Exkursion zu TE Connectivity

Am 19. Juli ging die DGO-Bezirksgruppe Nürnberg erneut auf Reisen, um neue und interessante Aspekte rund um die Galvanotechnik zu erfahren: Ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen und Schutzbrille trafen sich die meisten Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereits um 7.45 Uhr vor der Technikerschule in Nürnberg. Im Reisebus machten sie sich gemeinsam auf den Weg nach Dinkelsbühl-Sinbronn zur Firma Connectivity Germany GmbH. Einige Teilnehmer fuhren selbst zum Werksgelände des Herstellers von Steckerverbindungen und Sensoren, entweder, weil ihr Anreiseweg direkt dorthin kürzer war oder sie am Nachmittagsprogramm der Exkursion nicht mehr teilnehmen konnten. „Gegen 9.45 Uhr stand die komplette Gruppe vor dem Werkstor und wartete in freudiger Erregung auf den Einlass!“, kommentierte die BG-Leiter, Udo Krüger & Manfred Hoos, die hier die Eindrücke der Gruppe von der Exkursion berichten:

Betriebsbesichtigung bot einen spannenden Überblick über die Herstellung von Steckerverbindungen

„Zunächst präsentierten unsere Gastgeber die Firma, so dass wir einen sehr guten Überblick über die Entstehung, sowie den Werdegang des Unternehmens und dessen Produktportfolio bekommen haben.“ Im Rahmen der Präsentation erfuhren die Exkursionsteilnehmer, dass von der Entwicklung bis zum Zusammenbau der verschiedenen Komponenten einer Steckverbindung alles vor Ort geschieht. „Viele Zahlen und Fakten, aber auch das kleine Detail, dass in fast jedem PKW, der auf diesem Planeten herumfährt, mindestens eine durch TE Connectivity produzierte Steckverbindung verbaut ist“, versetzte die Besucher in Staunen. Sie erfuhren außerdem, dass TE Connectivity sehr viel Wert auf Sicherheit und Umweltschutz legt. Die Umsetzung konnten war im zweiten Teil unseres Besuchs direkt am „lebenden Objekt“, der neu gebauten Werkshalle, zu besichtigen. Aufgeteilt in drei Gruppen besuchten sich die Teilnehmer den Neubau auf dem Werksgelände, um etwas über die Bandgalvanik und die Gebäudetechnik, sowie die Abwasserbehandlung zu lernen.

Modernste Technik beeindruckte die Teilnehmer

„Sehr beeindruckend, mit wie viel modernster Technik ein Gebäude heutzutage ausgerüstet sein kann, um den Spagat zwischen Produktivität und Sicherheit für Mitarbeiter und Umwelt zu schaffen“, stellten die Organisatoren der Exkursion im Anschluss fest. „Nebenbei wurden alle aktuell gültigen Vorschriften und Regelungen seitens des Gesetzgebers und der Versicherungsgesellschaften berücksichtigt und vorbildlich mit pfiffigen Ideen seitens der Planer umgesetzt“, so ihre Einschätzung.

Schien es den Teilnehmern zunächst ungewöhnlich, dass sich im und um das komplette Gebäude herum eine Sprinkleranlage schlängelt, und dass der Boden während der laufenden Produktion zwischen den Elektrolytbehältern mit einem Reinigungswagen gesäubert wird, so hatte dieses ausgeklügelte Konzept doch offensichtlich Hand und Fuß. Der interessanteste Teil der Exkursion, war für die Gruppe der Rundgang durch die Galvanik, weil viele Teilnehmer solch einen Anlagentyp das erste Mal live gesehen haben.

Stadtführung durch Dinkelsbühl

„Gerne hätten wir unsere Gastgeber noch mit weiteren Fragen gelöchert, aber deren Zeit ist ebenso wie unsere Exkursion an gewisse Vorgaben gebunden“, so die BG-Leiter. „folglich haben wir uns nach einem gemeinsamen Foto auf den Weg in die Innenstadt von Dinkelsbühl zum Mittagessen gemacht. Nach erfolgreicher Stärkung im Gasthaus Weibsbräu begrüßten uns zwei freundliche Stadtführerinnen zum kulturellen Teil der Exkursion. In zwei Gruppen aufgeteilt machten wir uns auf eine sehr informative und doch unterhaltsame Runde durch einen Teil der wunderschönen Altstadt von Dinkelsbühl. Auf dieser Tour erfuhren wir alle viel über die Geschichte der Stadt und deren Gebäude. Vom Ausgangpunkt Weibsbräu ging es über die Kinderzeche, die obere Schmiedgasse, dem alten Krankenhaus, die Spitalgasse zur Sankt Georg Kirche, die auch Münster genannt wird.

Nach der begeisternden Stadtführung entschied die Gruppe aufgrund der hohen Temperaturen kurzfristig, sich alle bei einer kleinen Pause im Café am Münster zu stärken. Für jeden war etwas dabei: Manche versuchten den heißen Temperaturen mit einer kühlen „Hopfenkaltschale“, einer Apfelschorle oder einem Eisbecher zu trotzen, während andere wollten lieber ein Stück Torte und heißen Kaffee zu sich nehmen. Auf der Heimfahrt mit dem Bus wurde das Erlebte noch einmal rege diskutiert.