Klaus Schmid (Fraunhofer IPA) betonte gleich zu Beginn die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit des verarbeitenden Gewerbes durch Technologieeinsatz wieder zu steigern, da in den letzten 10 Jahren ein 3,7-mal stärkerer Anstieg der Lohnstückkosten gegenüber der Arbeitsproduktivität zu beobachten gewesen sei.
Im Anschluss stellte Peter Mack das gastgebende Unternehmen Sager + Mack vor, dessen Schwerpunkt auf der Entwicklung und Produktion von Pumpen- und Filtersystemen für industrielle Anwendungen liegt. Nina Mack gab einen detaillierten Einblick in die digitale Systemlandschaft des Unternehmens, insbesondere in die zentrale Rolle des ERP-Systems sowie in das automatisierte, chaotische Lagersystem, das Effizienz und Kommissioniergenauigkeit steigert. Ein Firmenrundgang entlang des Materialflusses ergänzte die Präsentationen praxisnah.
Ein Fachvortrag von Daniel Schel (Fraunhofer IPA) zur bedarfsgerechten Entwicklung digitaler Infrastrukturen unterstrich die Notwendigkeit einer systematischen Vorgehensweise, beginnend mit einer Gap-Analyse. In der anschließenden Diskussion wurden insbesondere der unternehmensübergreifende Datenaustausch, digitale Zwillinge (Asset Administration Shell) sowie Initiativen wie IDTA und Catena-X thematisiert. Abschließend wurden nächste Schritte und To-dos für kommende Sitzungen vereinbart, die am 23. April 2026 bei WMV Anlagenbau in Windeck stattfinden.